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1. Dezember 2017LAG Kultur

Protokoll

15.00-17.00 Uhr, Karl-Liebknecht-Haus

Tagesordnungspunkt 1: Freiräume für nicht-kommerzielle Jugendkultur?

Einführender Vortrag zu Jugendkulturprojekten

Welche Möglichkeiten und Räume gibt es für nicht-kommerzielle Jugendkulturveranstaltungen, außerhalb von Jugendfreizeiteinrichtungen? Sowohl Outdoor als auch Indoor.

Vorstellung verschiedener Projekte

Problem der Verdrängung, der Preise für Räume, Möglichkeiten von Zwischennutzungen in den Bezirken – auch bei landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften

Nutzung von öffentlichen Plätzen, Parks und Grünflächen

Problem des fehlenden Info-Austausches zwischen den einzelnen Jugendkulturprojekten

Kommunale Jugendarbeit setzt bei den Jugendfreizeiteinrichtungen an – dies ist aber ein „vordefinierter“ Raum ohne Möglichkeiten für selbstverwaltete Jugendprojekte

Lösung: offeneres Raumprogramm in den Jugendkultureinrichtungen?

Möglichkeit: Ausgewiesene Flächen, Erlaubnisschilder („playfull commons“)

Die „Freiraumfibel“ – Wissenswertes über die selbstgemachte Stadt, Hrsg.: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Tagesordnungspunkt 2: Debatte und Beschluss zu den Forderungen/Thesen aus der September Sitzung

Wir haben uns auf folgende Forderungen geeinigt und diese als LAG Position verabschiedet:

  1. Nachhaltige und fachlich richtige (Spartenspezifik) Sicherung von Arbeitsräumen.
  2. Bedarfsbedingte Aufhebung der 8-Jahres-Begrenzung bei der Atelierförderung.
  3. Bei Neubauvorhaben und dem aktuellen Schulneubau-Programm sollen ab einer bestimmten Anzahl von Wohneinheiten auch Projekträume/Arbeitsräume mit kultureller Nutzung und Kunst am Bau gemäß Anweisung Bau vorgesehen werden.
  4. Projekträume müssen als Orte der Teilhabe und mit der Möglichkeit einer soziokulturellen Funktion in die Fördersystematik eingeordnet werden.
  5. Kunst- und Kultur, auch in Zusammenhang mit Bildung, muss in der Stadtentwicklung besser berücksichtigt werden.
  6. In der Vorbereitung des Doppelhaushaltes 2020/21 sollen weiterhin Gespräche mit der Freien Szene nach den Prinzipien der Partizipation und Transparenz geführt werden.
  7. Mehr Förderung für Projekte in Selbstverwaltung der Freien Szene.
  8. Mehr Mittel für Arbeitsraumprogramme (investiv, konsumtiv und strukturell).
  9. Fortschreibung des Masterplanes unter Beibehaltung der Standards und definierten Ziele.
  10. Mehr Freiräume für Kulturaktivitäten im öffentlichen Stadtraum (Parks, Plätze, Grünflächen, öffentliche Räume in landes- oder bezirklichem Besitz) unter besonderer Berücksichtigung nicht-kommerzieller Jugendkulturen.
  11. Einführen von „Erlaubnis“ – statt Verbotsschildern an Parks am Beispiel der „playfull commons“ (http://sebastianquack.com/post/146498543146/playful-commons-licensing-creative-use-of-urban)

Tagesordnungspunkt 3: Arbeits- und Terminplanung:

Termine LAG-Sitzungen 1. Halbjahr 2018

  • 02.02.2018 15.30 – 17.30 Uhr, Ort: KL-Haus
  • 23.03.2018 15.30 – 17.30 Uhr
  • 14. oder 21.04.2018 15.30 – 17.30 Uhr
  • 25.05 oder 01. 06.2018
  • Landesparteitag: 14. April 2018
  • Bundesparteitag: 08. Juni 2018