Newsletter 09.03.2018 |

Internationaler Frauentag 2018: Landesvorstandsmitglied und Aktivistin im Frauen*kampftag-Bündnis, Friederike Benda bring es im Neuen Deutschland auf den Punkt: »Der 8. März war schon immer als Kampftag angelegt. Weil gesellschaftlicher Fortschritt nicht vom Himmel fällt, sondern seit unzähligen Jahrzehnten unzählige Frauen dafür gekämpft haben.«  Sei es bei den morgendlichen Blumenverteilaktionen oder der abendlichen Demonstration - auch in diesem Jahr waren wir wieder in der ganzen Stadt unterwegs, um den Berliner Frauen zu gratulieren und dabei gleichzeitig auf die fehlende Gleichstellung von Frauen hinzuweisen. Einige Eindrücke von der Demo gibt es hier im Video und hier auf Bildern zu sehen.  

Landesvorsitzende Katina Schubert betont: »Wir wehren uns dagegen, dass Rechtsextreme versuchen, den Kampf für Frauenrechte zu instrumentalisieren und den Diskurs über Frauenrechte für rassistische Hetze zu missbrauchen. Wir streiten für gleiche politische und soziale Rechte für alle - unabhängig von der Herkunft. Wenn wir am 8. März den Internationalen Frauentag feiern, dann fühlen wir uns allen Frauen in ihrem Kampf für die Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen und gegen Ausbeutung, Rassismus, Sexismus verbunden.«

Es bleibt noch viel zu tun! Deshalb: Macht jeden Tag zum Frauenkampftag!  

 

Die nukleare Kette brechen! Aufruf zur Kazaguruma-Demo zum 7. Jahrestag von Fukushima

Die Kampagne ICAN wurde 2017 für ihren Einsatz zum Verbotsvertrag von Atomwaffen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Und es ist noch ein langer Weg, bis die Atomwaffen von der Welt verschwunden sein werden. Denn es gibt genug atomare Sprengköpfe, um die Erde mehrfach in die Luft zu jagen. Militärische und zivile Nutzung der Atomkraft sind zwei Seiten derselben Medaille, eng miteinander verbunden durch dieselben Glieder der nuklearen Kette – Uranabbau, Forschungsreaktoren, Anlagen zur Anreicherung oder Wiederaufarbeitung. Und am Ende der Kette bleibt der Atommüll. Durch die sogenannte friedliche Nutzung der Atomkraft wird für eine weite Verbreitung waffenfähiger Materialien gesorgt. Um Atomwaffen und Atomenergie abzuschaffen, muss man die gesamte nukleare Kette brechen. 73 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki, 32 Jahre nach Tschernobyl und 7 Jahre nach Fukushima: Wir müssen die nukleare Kette weltweit brechen, um das atomare Zeitalter Geschichte werden zu lassen! Mehr dazu hier. 

Der Landesvorstand ruft zur Teilnahme an der Kazaguruma-Demo auf und unterstützt den Aufruf.

Wann: 10. März ab 13 Uhr      Wo: Brandenburger Tor 

 

Veranstaltung der LAG Internationals: Abtreibungsrechte in Europa

Bis heute gibt es kein Recht auf Abtreibung in Deutschland, sondern nur Straffreiheit unter bestimmten Bedingungen. Selbst das gerät immer mehr unter Druck. Im November verurteilte ein Gericht die Ärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe von €6.000, weil sie auf ihrer Website angab, auch Schwangerschaftsabbruch durchzuführen. Das geschah kurz nach dem Wahlerfolg der AfD, die enge Beziehungen zu christlichen Fundamentalisten hat, die „Märsche für das Leben“ gegen Frauenrechte organisieren.

Angriffe auf Frauenrechte gibt es nicht nur in Deutschland. In Polen ist Abtreibung nur nach Vergewaltigung, Inzest, bei Lebensgefahr für die Schwangere oder schwerer Schädigung des Fötus erlaubt. Die weit rechts stehende polnische Regierung will jetzt ein völliges Verbot durchsetzen. Aber es gibt auch Widerstand. Im Jahr 2016 konnte ein ähnliches Gesetz durch Massendemonstrationen zunächst verhindert werden.

Am 14.März wollen wir im Karl-Liebknecht Haus, Polen und Irland über den Stand der verschiedenen Kampagnen für das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung diskutieren. Was sind die Herausforderungen, welche Erfolge können wir verzeichnen, wie kann eine internationale Kampagne für Frauenrechte aussehen. Mehr dazu hier. 

Wann: 14. März ab 19 Uhr         Wo: Karl-Liebknecht Haus 

 

Ziel der Veranstaltung ist es, den Kenntnisstand zum Überwachungs- und Disziplinierungssystem der DDR zu vertiefen, eine politisch-historische Einordnung in die Geschichte des Realsozialismus vorzunehmen und Impulse bürgerrechtspolitischer Programmatik zu entwickeln. Die Idee zu dieser thematischen Veranstaltung ging nicht zuletzt von der LAG Netzpolitik aus, die Mitveranstalter ist. Mehr hier. 

Podium: Dr. Thomas Klein, ehemals der linken Opposition in der DDR angehörend, Historische Kommission DIE LINKE und Dr. Ilko- Sascha Kowalczuk, Fachkoordinator Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) // Input: Max Blum, LAG Netzpolitik // Begrüßung: Katina Schubert, MdA und Landesvorsitzende DIE LINKE // Moderation: Tobias Schulze, MdA und stellv. Landesvorsitzender DIE LINKE

Um Anmeldung wird gebeten: per Telefon 030/24009-301 oder E-Mail an felix.lederle@die-linke-berlin.de

 

MarchAgainstRacism 2018 Berlin

Seit über 50 Jahren wird der internationale Tag gegen Rassismus begangen. Angesichts der beunruhigenden Wahlerfolge rassistischer und faschistischer Parteien wie Front National, Jobbik, FPÖ oder AfD fanden in den letzten Jahren in immer mehr europäischen Städten Kundgebungen und andere Aktionen aus Anlass dieses Tages statt. 
Um den Aufstieg des Rassismus zu stoppen, brauchen wir eine gemeinsame Bewegung aller Menschen, die ihn ablehnen. Der internationale Aktionstag gegen Rassismus und #MarchAgainstRacism bieten die Chance, diese Bewegung zusammenzuführen. Zusammen mit Aktiven in London, Paris, Athen, Amsterdam, Wien und vielen anderen Städten in Europa rufen wir auch in Berlin zur Demonstration auf. Mehr hier. 

Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten! Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit! Refugees Welcome! Stoppt die AfD! 

DIE LINKE.Berlin unterstützt die Demonstration und ruft alle Berlinerinnen und Berlin auf, sich daran lautstark zu beteiligen. Zusammen gegen Rassismus! 

Wann: 17. März um 13 Uhr       Wo:  Potsdamer Platz, Berlin

 

„Minority Safepack"

Aus Anlass des „Tages der Muttersprache“ fordern die Sprecher*innen der Bundesarbeitsgemeinschaft Ethnische Minderheiten der Partei DIE LINKE  Renate Harcke: und Heiko Kosel alle Mitglieder und Sympathisant*innen der LINKEN auf: UNTERSTÜTZT JETZT DIE EUROPÄISCHE BÜRGERINITIATIVE für EU-weit garantierte Rechte der ethnischen und Sprachminderheiten!

In der Europäischen Union leben über 50 Millionen Menschen, die einer ethnischen oder Sprachminderheit angehören. Diese Minderheiten leisten einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen und kulturellen Vielfalt Europas. Gemeinsam mit anderen Europäerinnen und Europäern wollen sie die Zukunft der Europäischen Union gleichberechtigt mitgestalten. Zum Erhalt ihrer Identität benötigen sie den Schutz und die Unterstützung - besonders auch auf europäischer Ebene. Dies ist das Anliegen der Minority Safepack Initiative. Sie fordert von der Europäischen Union konkrete politische Schritte in den Bereichen Regional- und Minderheitensprachen, Bildung und Kultur, Regionalpolitik, Partizipation, Gleichheit, Medien sowie Regionalförderung.

Weitere Informationen zur Bürgerinitiative erhältst Du hier.  Online unterschreiben kannst Du hier.  

Abgeordnetenhaus

Fraktionsklausur in Rheinsberg

Die Linksfraktion Berlin war am 2. und 3. März in Rheinsberg in Brandenburg in Klausur. Neben der aktuellen politischen Lage und den grundsätzlichen Herausforderungen nach dem ersten Jahr der rot-rot-grünen Koalition in Berlin diskutierten wir über soziale und integrative Stadtentwicklung und Ideen für eine linke Innenpolitik. Bei der Generaldebatte diskutieren mit uns der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE Brandenburg Ralf Christoffers und die Vorsitzende des Landesverbandes und der Fraktion DIE LINKE Thüringen Susanne Henning-Wellsow auf dem Podium. Neben unseren linken Senator*innen Katrin Lompscher, Elke Breitenbach, Klaus Lederer waren auch der Senator für Inneres und Sport Andreas Geisel (SPD) und den Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung Dirk Behrendt (Bündnis90/Die Grünen) zu Gast. Alle Diskussionspapiere und Bilder der Klausur gibt es hier. Berichte zu den Debatten gibt es unter anderem in der Berliner Zeitung  (Wohnungspolitik) und dem Neues Deutschland (Innenpolitik).

 

 

Frauentag: Höchste Zeit für fifty/fifty in den Parlamenten

Im Berliner Abgeordnetenhaus beträgt der Frauenanteil aktuell lediglich 33 Prozent – und ist damit so gering, wie seit 15 Jahren nicht mehr. Ein Blick in die Zahlen verrät, dass dafür maßgeblich AfD, CDU und FDP verantwortlich sind. Die rot-rot-grünen Fraktionen prüfen deshalb, wie der Frauenanteil im Berliner Parlament auf einen Anteil erhöht werden kann, der ihrem Anteil in der Bevölkerung entspricht. Dafür wurde ein Gutachten beim wissenschaftlichen Parlamentsdienst in Auftrag gegeben. Unsere frauenpolitische Sprecherin Ines Schmidt in ihrer Rede: „Es besteht nach wie vor ein deutliches Ungleichgewicht, wir brauchen verbindliche Quoten.“ Mehr dazu hier.
Was wir in einem Jahr Rot-Rot-Grün in der Frauenpolitik bereits erreicht haben steht hier.

 

Gemeinschaftsschule wird zur regulären Schulform

In Gemeinschaftsschulen können Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 13. Klasse zusammen lernen. Die Gemeinschaftsschule wurde 2008 unter der rot-roten Regierung in Berlin als Modellversuch eingeführt. Zehn Jahre später etabliert Rot-Rot-Grün mit der geplanten Änderung des Schulgesetzes die Gemeinschaftsschule künftig als Regelschulart. Unsere bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler begrüßt die diesbezügliche Ankündigung der Bildungssenatorin Sandra Scheeres von Anfang der Woche: „Damit wird den Erfolgen Rechnung getragen, die die derzeit 24 Gemeinschaftsschulen erreicht haben. Die Linksfraktion sieht nun den Weg für die Gründung neuer Gemeinschaftsschulen offen.“, sagt Kittler. Mehr dazu hier und im Neues Deutschland

 

Senat

Hoffnung auf die linke Seite zurückholen

Kultursenator Klaus Lederer im großen Tagesspiegel-Interview über Große Koalition, über Homophobie, Übergriffe und Videoüberwachung. Und über die Terminnöte in Berlins Standesämtern.

»Ich wünsche mir, dass etwa Berlin und Thüringen deutlich machen, dass Rot-Rot-Grün eine Alternative zur Großen Koalition ist, eine Hoffnung und Chance. Wir müssen den Bundesrat nutzen, progressive Alternativen zur Geltung zu bringen. Wir sind in Berlin kein Anhängsel der Großen Koalition. Das muss klar sein. 
Wir müssen deutlich machen, dass es nicht nur eine Opposition von rechts gibt. Es gibt hier im Land Menschen, denen die Wahrung demokratischer Rechte wichtig ist und die eine sozialere und ökologische Politik wollen und formulieren. Für diese müssen wir die Hoffnung auf die linke Seite zurückholen.« Das ganze Interview hier zum nachlesen. 

 

Bürgerbeteiligung im Blankenburger Süden

Senatorin Katrin Lompscher im taz-Interview über die Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung im Blankenburger Süden: 

»Wichtig ist mir: Am Samstagabend haben wir zum ersten Mal mögliche Entwicklungsalternativen dargestellt. Das war der Auftakt der Bürgerbeteiligung, nicht deren Abschluss.« Und weiter: » Mit dem Auftakt ist der Diskurs eröffnet und nicht beendet. Wir werden die Debatte fortsetzen. Und wir alle haben wahrgenommen, welche Ängste und Verunsicherungen bestehen. Darauf werden wir reagieren.« Das ganze Interview hier zum nachlesen. 

 

Wie soll Bürger*innenbeteiligung an der Stadtentwicklung künftig ablaufen? Wie wollen wir miteinander reden? Ab wann können und ab wann müssen Bürger*innen beteiligt werden? Was passiert mit Ergebnissen aus Beteiligung? Diese Fragen klären Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, hat für die Entwicklung der „Leitlinien für Projekte und Prozesse der räumlichen Stadtentwicklung“ ein Arbeitsgremium aus 12 Bürger*innen und 12 Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung einberufen. Dieses Gremium wird die Leitlinien mit Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeiten Denn Bürger*innenbeteiligung an der Stadtentwicklung geht alle Berliner*innen an. Mehr dazu hier. 

Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung an der Stadtentwicklung: Einladung zur ersten Werkstatt

Wann: 19. März ab 18 Uhr        Wo: Festsaal Kreuzberg, Am Flutgraben 2, 12435 Berlin

 

Bezirke

DIE LINKE.Berlin: Stark in den Bezirken

Das Neue Deutschland hat eine neue Serie und berichtet dort über unsere Westbezirksverbände. Den Auftakt machte Reinickendorf. 

»Reinickendorf ist eine CDU-Hochburg, und wir sind ein kleiner Bezirksverband. Aber wir halten gut mit« so Felix Lederle,  Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der BVV Reinickendorf. »270 Mitglieder hat der Bezirksverband und ist damit der viertgrößte unter den Westbezirken. Die Mitgliedszahlen sind stark angestiegen: Vor zwei Jahren waren es noch lediglich rund hundert Mitglieder. Stolz ist Lederle außerdem auf eine Frauenquote von 40 Prozent.« Der ganze Bericht »Gegen Verdrängung und Armut « hier zum nachlesen. 

Weiter ging es mit Neukölln. »Mit Organisierung an die Spitze«

»Mit seinen Straßenaktionen wie etwa Lautsprecherfahrten durch den Kiez im Wahlkampf, Unterschriftensammlungen für das Krankenhaus-Volksbegehren, regelmäßigen Infoständen im Kiez und sogenannten Organizing-Ansätzen ist die Neuköllner LINKE seit einigen Jahren sehr erfolgreich unterwegs. In Nordneukölln beispielsweise lag die Partei bei der letzten Bundestagswahl, aber auch der Abgeordnetenhauswahl in großen Teilen Nordneuköllns sogar vorne. »Da hat sich die SPD ziemlich erschrocken«, sagt Wittler.« Der ganze Bericht hier zum nachlesen. 

 

DIE LINKE.Tempelhof-Schöneberg: Frauenwahlrecht - Emanzipatorische Kämpfe gestern undheute

Es wurde schon viel erreicht, aber ein langer Weg liegt noch vor uns. Als LINKE Feministinnen kämpfen wir für Selbstbestimmung, gegen Diskriminierungen und soziale Ungerechtigkeiten.
Wo stehen wir und wie sind die aktuellen Perspektiven für soziale Auseinandersetzungen? Das wollen wir an diesem Abend diskutieren. Mit Inputs der LINKEN BVV-Frauen und Jana Frielinghaus, die als Redakteurin bei der jungen Welt ihr Ohr ganz dicht bei den aktuellen Debatten hat. Abgerundet wird der Abend durch literarische Beiträge von Margarete Steinhäuser.
Bei guten Gesprächen und Getränken gibt es im Anschluss die Möglichkeit, sich noch weiter zu vernetzen, auszutauschen und den Abend ausklingen zu lassen. Mehr Infos hier. 

Wann: 12. März ab 19 Uhr          Wo: Rathaus Schöneberg, John F. Kennedy-Saal 

 

Round Table Talk: Weiter harte wohnungspolitische Nüsse für rot-rot-grün in Berlin

Die harten wohnungspolitischen Nüsse, die Berlins rot-rot-grüne Koalition seit über einem Jahr im Amt zu knacken hat, lassen sich mit wenigen Worten umschreiben: Wie kann die Politik es schaffen, Wohnungen zu bezahlbaren Mieten in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen? Die wohnungspolitischen Optionen der rot-rot-grünen Koalition verdienen es, genauer unter die Lupe genommen zu werden. Mehr dazu hier. 

Es diskutieren:

  • Dr. Eberhard v. Einem, Prof. em. für Stadt- und Regionalökonomie, Hochschule für Technik und Wirtschaft
  • Dr. Claus Michelsen, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW), Arbeitsbereiche Deutsche Konjunktur, Klimapolitik; Arbeitsschwerpunkte Investitionen, Bauwirtschaft, Immobilienmärkte, "grüne" Immobilien und Energieeffizienz

mit den beiden Abgeordneten:

  • Katalin Gennburg, MdA, Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin; Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus & Smart City
  • Katrin Schmidberger, MdA, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin; Sprecherin für Wohnen und Mieten, Sprecherin für Tourismus

Wann: 15. März ab 19 Uhr      Wo: Ladenlokal Nazarethkirchstr. 39 in 13347 Berlin-Wedding

 

Seit sechs Jahren hält die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burakund Mitstreiter*innen das Gedenken an den Neuköllner wach, der in der Nacht auf den 5. April bei einem Anschlag auf ihn und seine Freunde vor dem Krankenhaus Neukölln erschossen wurde.
Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt, der Mörder läuft wahrscheinlich noch frei herum. Die Indizienlage deutet auf einen Mord aus rassistischen Motiven hin. Auf die Migrant*innen Neuköllns entfaltet der Mord weiterhin eine verheerende Wirkung der Verunsicherung, Bedrohung und Einschüchterung. Neukölln ist auch in jüngerer Zeit wieder Ort zahlreicher Anschläge durch Neonazis geworden. Wie gelingt eine Vernetzung der zahlreichen antirassistischen Initiativen und Engagierten, sodass die Geschehnisse vom 4.4.2012 auch für nicht-migrantische Berliner*innen weiterhin wahrnehmbar sind? Welche Formen der Erinnerungskultur gibt es, um das verhängnisvolle Klima von Angst und Ausgrenzung aufzubrechen? Zum sechsten Jahrestag im April wird die Initiative am Gedenkort eine Skulptur einweihen und eine Demonstration durchführen. 
Die Initiative und die Abgeordnete Anne Helm, Sprecherin der Fraktion Die LINKE für Strategien gegen Rechts, wollen gemeinsam in einer Diskussion im Rahmen der Internationale Wochen gegen Rassismus die wichtige Arbeit des Erinnerns der vergangenen Jahre rekapitulieren und auf die weiterhin notwendige Aufklärung der Tat aufmerksam machen. Mehr Infos hier.

Wann: 16. März ab 19 Uhr      Wo: RigoRosa, Schierker Straße 26

 

Nach Umfragen Berlins beliebtester Landespolitiker ist Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa. DIE LINKE. Adlershof und die Linksjugend Treptow-Köpenick laden Sie am Dienstag, dem 10. April, um 17 Uhr in den Bürgersaal im Kulturzentrum Alte Schule zu einem Gespräch mit dem Senator über Kultur, Studierende, Adlershof und die Stadt überhaupt ein. Der Eintritt ist frei. Mehr hier. 

Wann:   10. April ab 17 Uhr      Wo: Alte Schule im Bürgersaal Adlershof, Dörpfeldstraße 54

 

200. Geburtstag Karl Marx

Dieses Jahr feiert Marx seinen 200. Geburtstag! DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg führt dazu gleich mehrere tolle Veranstaltungen durch. Schaut doch einfach mal vorbei. 

 

Bundestag

Kein Grund, Reisewarnung zu entschärfen

Stefan Liebich: »Nach Auskunft des Auswärtigen Amts in Beantwortung meiner Anfrage sind seit dem Putsch im Sommer 2016 in der Türkei 28 deutsche Staatsbürger eingesperrt worden. Auch die Bundesregierung geht von einem politischen Hintergrund ihrer Verhaftung aus. Die politische Situation in der Türkei hat sich nicht verändert, ich rate daher dringend ab, die Reisewarnung des Auswärtigen Amts zu entschärfen.« Mehr hier. 

 

 

 

Europaparlament

Regionalpolitik: Von informellen Gipfeln zur Zukunft des EU-Haushalts und Ausschussdebatten

Highlight - oder Dunkelkammer - fragen Martina Michels und Nora Schüttpelz in ihren regionalpolitischen Splittern der Woche angesichts der Debatten auf dem informellen Ratsgipfel am vergangenen Freitag, den 23. Februar 2018. Neben den Spitzenkandidaten und der Parlamentszusammensetzung ging es um das liebe Geld. Und weil politische Turns hin zu einer wachsenden Verteidigungsunion unübersehbar sind, steht andererseits die Streichung von EU-Fördermitteln einmal mehr im Raume. Mehr hier. 

 

Die volle Packung Kultur: Vom Solidaritätskorps bis zum Jugendschutz im digitalen Zeitalter

Der Ausschuss für Kultur und Bildung, dem Martina Michels als kulturpolitische Sprecherin der Delegation DIE LINKE. im Europaparlament angehört, stimmte in der vergangenen Woche zunächst über einen Zusatz zum Creative Europe Programm für den Zeitraum 2014 – 2020 ab, bei dem es um eine Institutionalisierung des Europäischen Jugendorchesters ging. Im Fokus der weiteren Abstimmungen stand der Bericht zur Einrichtung eines Europäischen Solidaritätskorps, in dem es um ein neues Aktionsprogramm für einen europäischen Freiwilligendienst und der Unterstützung entsprechender Strukturen gehen soll und an dem Martina Michels schon im Regionalausschuss mitgearbeitet hatte. Ein weiteres Thema war der Bericht zur Implementierung der EU-Jugendstrategie, für den Martina Michels derzeit Schattenberichterstatterin ist. Mehr hier. 

 

Was bedeutet der GroKo- Koalitionsvertrag aus europapolitischer Perspektive?

Koalitionsvertrag von CDU, CSU & SPD aus europapolitischen Perspektiven mit Exkursen zur Digitalsierung und zur Migration. 

Auswertung des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD aus europapolitischen Perspektiven von Martina Michels und Konstanze Kriese. Mehr und zum vollständigen Text hier. 

 

Termine

Sonntag, 3. Juni 2018 LAG Wirtschaftspolitik

Treffen

15 Uhr im Roten Laden (Weidenweg 17) mehr

Montag, 4. Juni 2018 LAG Netzpolitik

Treffen

18.45 Uhr Schierker Straße 26 (Neukölln) mehr

Donnerstag, 14. Juni 2018 LAG Netzpolitik

Computer Sprechstunde im Wedding

19 Uhr Malplaquetstraße 12 mehr

Donnerstag, 21. Juni 2018 LAG Drogenpolitik

Treffen der LAG Drogenpolitik

19 Uhr  mehr

Dienstag, 26. Juni 2018 LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

18.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus mehr

Sonntag, 1. Juli 2018 LAG Wirtschaftspolitik

Treffen

15 Uhr im Roten Laden (Weidenweg 17) mehr

Montag, 2. Juli 2018 LAG Netzpolitik

Treffen

18.45 Uhr Schierker Straße 26 (Neukölln) mehr

Donnerstag, 12. Juli 2018 LAG Netzpolitik

Computer Sprechstunde im Wedding

19 Uhr Malplaquetstraße 12 mehr

Donnerstag, 19. Juli 2018 LAG Drogenpolitik

Treffen der LAG Drogenpolitik

19 Uhr  mehr

Dienstag, 24. Juli 2018 LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

18.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus mehr

Sonntag, 5. August 2018 LAG Wirtschaftspolitik

Treffen

15 Uhr im Roten Laden (Weidenweg 17) mehr

Donnerstag, 16. August 2018 LAG Drogenpolitik

Treffen der LAG Drogenpolitik

19 Uhr  mehr

Impressum

Redaktion: Sebastian Koch (ViSdP), Diana Buhe, DIE LINKE. Berlin, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin. presse@die-linke-berlin.de

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