Newsletter 16.03.2018 |

MarchAgainstRacism 2018 Berlin

Landesvorsitzende Katina Schubert: »Auch wenn es manche nicht mehr hören können oder wollen: Das Problem heißt Rassismus. Auch in einer weltoffenen Stadt wie Berlin gehören rechte Hetze und rassistische Übergriffe leider zum Alltag vieler Menschen. Damit werden wir uns nicht abfinden. Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen und werden uns auch weiter gegen ein vergiftetes gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung engagieren. Gegen die ständige Hetze gegen Flüchtlinge. Gegen die subtilen Diskriminierungen im Alltag. Gegen die Übergriffe auf politisch Engagierte, wie zuletzt in Neukölln. Ja zur Menschlichkeit und Nein zum Rassismus – das muss das Motto unserer Stadt bleiben! « 

Der Sprecher für Inneres, Integrations- und Partizipationspolitik der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus,  Hakan Taș: »Wir lassen uns die Vielfalt und Offenheit unserer Stadt nicht kaputt machen und bedanken uns bei allen Berlinerinnen und Berlinern, die sich mit uns zusammen gegen den Rechtsruck stellen. « Die ganze Erklärung hier. 

Schluss mit der Stigmatisierung von Minderheiten! Stoppt Antisemitismus und Islamfeindlichkeit! Refugees Welcome! Stoppt die AfD! 

DIE LINKE.Berlin unterstützt die Demonstration und ruft alle Berlinerinnen und Berliner auf, sich daran lautstark zu beteiligen. Zusammen zum #MarchAgainstRacism! 

Wann: 17. März um 13 Uhr       Wo:  Potsdamer Platz, Berlin

 

Anschlag auf die Koca Sinan Moschee - Solidaritätserklärung

Nach dem Brandanschlag auf eine Reinickendorfer Moschee am vergangenen Sonntag, bekundeten zahlreiche Politiker ihre Solidarität mit der Gemeinde. Darunter natürlich auch DIE LINKE. 

»Sehr geehrter Imam Bayram Türk,sehr geehrter Herr Mustafa Karabulut,sehr geehrter Herr Ahmet Güldag,sehr geehrte Gemeinde,

Für DIE LINKE im Bundestag möchten wir unsere Trauer und unser Entsetzen über den Anschlag auf ihre Moschee und ihre Gemeinde ausdrücken. Die aktuelle Anschlagsserie gehört leider zu einer langen Reihe von Übergriffen auf Muslime und islamische Gemeinden. Ein Anschlag auf ein religiöses Gebäude – ob Moschee, Synagoge oder Kirche – ist ein Anschlag auf die Religionsfreiheit und damit auf Freiheit und Demokratie.Auch wenn die Motive nicht bekannt sind, die antitürkische und antimuslimische Hetze der letzten Zeit von AfD und anderen, haben die Hemmschwelle für Gewalt gesenkt. Dass alltäglicher Rassismus, der Aufstieg einer Partei, die den Hass auf Muslime zu ihrem Kernthema gemacht hat und physische Angriffe auf Muslime und Moscheen Hand in Hand gehen beunruhigt uns sehr. Wir können die Angst und das Entsetzen der Mitglieder Ihrer Gemeinde gut nachvollziehen und teilen die Furcht vor Rassismus und Terror. Wir stehen solidarisch an Ihrer Seite, gegen Diskriminierung, für Religionsfreiheit und für gleiche Rechte für alle.Als LINKE streiten wir für eine solidarische Gesellschaft, in der Menschen gleichberechtigt zusammenleben ohne aufgrund von Herkunft, Kultur oder Religion diskriminiert zu werden.

Christine Buchholz, MdB, Religionspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag

Felix Lederle, Vorsitzender der Linksfraktion in der BVV Reinickendorf

Stefan Liebich, MdB, Bundestagsabgeordneter aus Berlin-Reinickendorf

Deniz Seyhun, Vorsitzende DIE LINKE Reinickendorf

Katina Schubert, MdA, Landesvorsitzende DIE LINKE Berlin

Hakan Taş, MdA (DIE LINKE), Abgeordneter des Wahlkreises Berlin-Reinickendorf«

 

Kommune Zukunft - Der Kommunale Initiativpreis 2018

DIE LINKE vergibt zum bereits sechsten Mal den kommunalen Initiativpreis "Kommune Zukunft". Gewürdigt werden damit Projekte, die die Entwicklung eines demokratischen, ökologischen und sozial gerechten Gemeinwesens in den Städten und Dörfern voranbringen. Vorschläge für solche Projekte können bis zum 31. März 2018 eingereicht werden. Mehr Infos hier. 

 

Talk: Wo steht unsere Republik?

Das Klima ist rau geworden, Anschläge auf Flüchtlinge gehören zum Alltag, genauso wie Angriffe auf Politiker, Beleidigungen und hate speech, die AfD ist im Bundestag - doch es ist so ruhig. War da was? Anlässlich der Aktionswochen gegen Rassismus möchten wir diskutieren: Wo steht unsere Republik? 
Gäste: Petra Pau (Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags), Züli Aladag (Regisseur), Dr. Berndt Schmidt (Intendanz und Geschäftsführung Friedrichstadt-Palast), Christian Gesellmann (Autor und Journalist), Christoph Braun (Refugio LAB), Jan Schapira (Mitglied der Initiative Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus)
Moderation: Maria Fiedler (Tagesspiegel), Anne Lena Mösken (Berliner Zeitung)
Eintritt frei.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mehr Infos hier. 

Wann: 19. März ab 19 Uhr        Wo: Lernort von Gesicht zeigen! Flensburger Str. 3 in 10557 Berlin

 

Feminismus und Care-Arbeit

Die Veranstaltungsreihe „Feminismus und die Linke“ beschäftigt sich mit aktuellen (queer-)feministischen Debatten, die den Kernbereich linker Politik berühren: Arbeitsverhältnisse, revolutionäre Subjekte, gesamtgesellschaftliche Transformation. Gerade die Debatten um Care-Arbeit und soziale Reproduktion sind besonders gut dafür geeignet diese Themen zu diskutieren. Im Kapitalismus können die Menschen nicht ausreichend für sich und füreinander sorgen. Vielen fehlt es an Zeit und sozialer Absicherung für unbezahlte Sorgearbeit. Die sozialen Infrastrukturen sind unterfinanziert und bieten oft keine ausreichende Unterstützung. Und auch die Beschäftigten in Care-Berufen arbeiten am Limit. Die Verteilung von Sorgearbeit folgt dabei einer Logik von geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung

Darüber diskutieren: Jette Hausotter (Care Revolution Netzwerk), Alexandra Wischnewski (Referentin für feministische Politik der Linksfraktion im Bundestag), Silvia Habekost (Berliner Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus) Mehr Infos hier. 

Wann: 26. März ab 19 Uhr         Wo: RigoRosa, Schierker Straße 26 

 

Brecht und der globale Krieg

Nach kurzer Begeisterung für den 1. Weltkrieg kam schon der Oberschüler Bertolt Brecht zu der Überzeugung, dass es weder süß noch ehrenvoll ist, für das Vaterland zu sterben. Barbarei von Kriegsgeschehnissen und deutliche Verweise auf ihre Profiteure – gehörten dann zeitlebens zu den wichtigsten Themen seines lyrischen und dramatischen Schaffens.

Sabine Kebir stellt markante Antikriegswerke Brechts vor. Im Mittelpunkt steht anhand von Bildprojektionen: DIE KRIEGSFIBEL. Sie entstand aus einer im Exil angelegten Sammlung von Zeitungsfotos über den 2. Weltkrieg. Durch Einbeziehung der asiatischen und afrikanischen Kriegsschauplätze hat kein damaliges Kunstwerk dessen globale Dimension deutlicher hervorgehoben und entfaltet daher ungebrochen aktuelle Wirkungskraft.
Erörtert werden auch heutige Kriegswahrnehmungen und Kriegspropaganda. Wie ist es möglich, dass ein US-amerikanisches Soldatentheater auf Hawai mit Begeisterung den Kanonensong aus der Dreigroschenoper darbietet? Mehr Infos hier.

Wann: 29. März ab 18.30 Uhr      Wo: Münzenberg Forum, Franz-Mehring-Platz 1

 

Frühlings Akademie 2018

Das diesjährige Thema lautet „Migration, soziale Frage und rechte Angriffe auf den Zeitgeist“. Seit Bestehen der ArbeiterInnenbewegung spielen Fragen von Internationalismus und Migration eine Rolle. Spätestens seit der sogenannten Flüchtlingskrise wird auch in der LINKEN intensiv über Einwanderung diskutiert. Auf unserer Frühlingsakademie wollen wir uns den Fragen von Kapitalismus, sozialer Frage, Rechtsruck und Migration widmen: Was sind die gegenwärtigen Hauptursachen für Migration und Flucht? Wie hängen Kapitalismus, Imperialismus, ökologische Krise und Migration zusammen? Wie ist unsere Vorstellung einer solidarischen Einwanderungsgesellschaft? Was können wir der schleichenden Normalisierung rechter Einstellungen von links entgegensetzen? Diese und viele andere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch bearbeiten und diskutieren.

 

Wann und wo: 18. bis 22. April 2018 am Werbellinsee

Alle Infos und das komplette Programm gibt es hier. 

 

 

 

Abgeordnetenhaus

Equal Pay Day 2018: Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern zum Schmelzen bringen

Frauen erhalten auch 2018 immer noch durchschnittlich 21 Prozent weniger Lohn wie ihre männlichen Kollegen für dieselbe Arbeit. Am 18. März 2018, dem diejährigen Equal Pay Day, haben Frauen erst den Verdienst in der Tasche, den Männer bis zum 31.12.2017 verdient haben. Zugleich tragen sie nach wie vor die Hauptlast im Haushalt, bei der Erziehung der Kinder oder Pflege von Angehörigen. Eine Ungerechtigkeit die endlich beendet werden muss! Sagt auch Ines Schmidt, Sprecherin für Frauenpolitik der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, bei der heutigen Aktion des DGB am brandenburger Tor. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen in der rot-rot-grünen Koalition stellt sie konkrete Forderungen. 

 

 

Anne Helm über Anschläge in Neukölln

"Was in Britz abgeht, das ist ein Kampf um eine sogenannte National befreite Zone", sagt Anne Helm​ im Interview zum rechten Terror in Neukölln. Was hilft? "Solidarität." Das ganze Interview mit der taz gibt es hier

 

Warum wir finden, dass Unternehmen, die Grundbedürfnisse befriedigen, in die öffentliche Hand gehören? Zum Beispiel deshalb: Die kommunalen Berliner Stadtwerke verzichten auf Stromsperren.

Zudem gibt es nach vier Jahren wieder ein schnell erreichbares Beratungsangebot zu Strom- und Gassperren. MdA Michael Efler: »Ein Bestandteil unserer Strategie ist eine verbesserte Beratung von Betroffenen, die diesen hilft, Stromsperren zu vermeiden beziehungsweise die Versorgung schnellstmöglich wieder herzustellen.Für Rot-Rot-Grün ist die gesicherte Versorgung mit Energie ein Grundrecht. Stromsperren können zu Gefährdung der Gesundheit insbesondere von Kranken, Kindern und Schwangeren führen. Daher haben die Koalitionsfraktionen im Doppelhaushalt 2018/2019 die Einrichtung einer Energieschuldenberatung durch die Verbraucherzentrale finanziell abgesichert.« Mehr hier und hier im Video. 

 

Senat

Kultursenator Klaus Lederer: »Ich bin sehr glücklich und stolz, dass wir die Chance haben, das Radialsystem V für Berlin zu sichern. Erstmals sichert das Land Berlin einen Kulturstandort in dieser Größenordnung durch Ankauf. Die Einmaligkeit des Vorganges zeigt die Probleme vor denen wir in dieser Stadt aufgrund des hohen Verwertungsdrucks auf Immobilien stehen: Wenn wir kulturelle Räume dauerhaft sichern und halten wollen, werden wir dazu auch verstärkt zum Mittel des Ankaufs greifen müssen.« Mehr hier und hier. 

 

Wie soll Bürger*innenbeteiligung an der Stadtentwicklung künftig ablaufen? Wie wollen wir miteinander reden? Ab wann können und ab wann müssen Bürger*innen beteiligt werden? Was passiert mit Ergebnissen aus Beteiligung? Diese Fragen klären Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, hat für die Entwicklung der „Leitlinien für Projekte und Prozesse der räumlichen Stadtentwicklung“ ein Arbeitsgremium aus 12 Bürger*innen und 12 Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung einberufen. Dieses Gremium wird die Leitlinien mit Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeiten Denn Bürger*innenbeteiligung an der Stadtentwicklung geht alle Berliner*innen an. Mehr dazu hier. 

Leitlinien für Bürger*innenbeteiligung an der Stadtentwicklung: Einladung zur ersten Werkstatt

Wann: 19. März ab 18 Uhr        Wo: Festsaal Kreuzberg, Am Flutgraben 2, 12435 Berlin

 

Käthe-Kollwitz-Museum Berlin soll an den Spandauer Damm ziehen

Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer: »Käthe Kollwitz gehört zu den bedeutendsten Künstlerinnen Deutschlands. Die Pflege ihres künstlerischen Erbes und seiner Bedeutung für die Gegenwart gehört zu den unverzichtbaren Aufgaben ihrer früheren Wirkungsstätte Berlin. Am Spandauer Damm wird es den notwendigen Raum für den weiteren Betrieb und die zeitgemäße Weiterentwicklung des Museums geben.« Mehr Infos hier. 

 

Bezirke

Spaziergang: Stolpersteine im Sprengelkiez putzen

Stolpersteine erinnern an Verfolgte des Nationalsozialismus an ihren letzten frei gewählten Wohnorten.Tobias Schulze MdA lädt ein, gemeinsam mit dem Projekt Wusuul - Ankommen die Stolpersteine im Sprengelkiez zu putzen und uns an die Menschen zu erinnern, die hier lebten, bevor sie von den Nazis ermordet wurden. Mehr Infos hier. 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Wann: 21. März ab 15. 30 Uhr       Wo: Stolpersteine von Elisabeth Wolff und Julius Georg Wolff, Müllerstraße/ Ecke Antonstraße (Karstadt)‬

 

DIE LINKE.Lichtenberg: Jung & Kritisch - Günstige Kleidung zu welchem Preis?

Chic muss es sein und möglichst günstig. So sollen sie sein, unsere Klamotten! Globalisierung, Industrialisierung und niedrige Rohstoffpreise machen es möglich. Doch zu welchem Preis? Wir fragen jung & kritisch: Wo kommt unsere Kleidung her? Was bringen Kampagnen gegen schlechte Arbeitsbedingungen? Wie können Unternehmen zur Verantwortung gezogen werden?  Kommt vorbei und diskutiert bei Bier und Limo mit! Foto: DSCN1646" von Tareq Salahuddin unter CC-BY 2.0 Mehr Infos hier. 

Mit uns diskutieren Berndt Hinzmann und Gesine Lötzsch 


Wann: Mittwoch, 21. März 2018, 19.30 Uhr             Wo: Zum alten Rathaus Berlin, Türrschmidtstraße 36

 

Was sagen aktuelle Statistiken zu Verkehrssicherheit und Unfallschwerpunkten, zu Einbrüchen, Diebstählen und anderen Delikten im Bereich Frankfurter Allee Süd aus? Wie können Sie sich selbst wirksam davor schützen? Was tut die Politik für Ihre Sicherheit?

Rede und Antwort stehen Ihnen: Michael Grunst, Bezirksbürgermeister Lichtenberg, Präventionsbeauftragter Polizei Abschnitt 64, Verkehrssicherheitsberater<wbr /> Polizei Abschnitt 64, Moderation: Sebastian Schlüsselburg, MdA. Mehr Infos hier. 

Wann: 10. April ab 18 Uhr        Wo: Stadtteilzentrum Kiezspinne

 

DIE LINKE.Berlin: Stark in den Bezirken

Das Neue Deutschland hat eine neue Serie und berichtet dort über unsere Westbezirksverbände. Nach Reinickendorf und Neukölln, geht es weiter mit Tempelhof-Schöneberg:

»Die Linksfraktion hat maßgeblich dazu beigetragen, dass eine bezirkliche Mieterberatung an den Standorten Schöneberg, Mariendorf und Lichtenrade eingerichtet wird«, zieht Fraktionschefin Wissel nach etwas mehr als einem Jahr Zwischenbilanz. Gegen Mieterhöhungen macht sich die Fraktion stark, setzt sich für eine umweltfreundliche und soziale Verkehrspolitik ein.« Der ganze Bericht im Neues Deutschland. 

 

Seit sechs Jahren hält die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burakund Mitstreiter*innen das Gedenken an den Neuköllner wach, der in der Nacht auf den 5. April bei einem Anschlag auf ihn und seine Freunde vor dem Krankenhaus Neukölln erschossen wurde.
Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt, der Mörder läuft wahrscheinlich noch frei herum. Die Indizienlage deutet auf einen Mord aus rassistischen Motiven hin. Auf die Migrant*innen Neuköllns entfaltet der Mord weiterhin eine verheerende Wirkung der Verunsicherung, Bedrohung und Einschüchterung. Neukölln ist auch in jüngerer Zeit wieder Ort zahlreicher Anschläge durch Neonazis geworden. Wie gelingt eine Vernetzung der zahlreichen antirassistischen Initiativen und Engagierten, sodass die Geschehnisse vom 4.4.2012 auch für nicht-migrantische Berliner*innen weiterhin wahrnehmbar sind? Welche Formen der Erinnerungskultur gibt es, um das verhängnisvolle Klima von Angst und Ausgrenzung aufzubrechen? Zum sechsten Jahrestag im April wird die Initiative am Gedenkort eine Skulptur einweihen und eine Demonstration durchführen. 
Die Initiative und die Abgeordnete Anne Helm, Sprecherin der Fraktion Die LINKE für Strategien gegen Rechts, wollen gemeinsam in einer Diskussion im Rahmen der Internationale Wochen gegen Rassismus die wichtige Arbeit des Erinnerns der vergangenen Jahre rekapitulieren und auf die weiterhin notwendige Aufklärung der Tat aufmerksam machen. Mehr Infos hier.

Wann: 16. März ab 19 Uhr      Wo: RigoRosa, Schierker Straße 26

 

 

Seit geraumer Zeit hat Neukölln mit drastisch steigenden Mieten zu kämpfen, die in den letzten Jahren nicht nur den „hippen“ Norden von Neukölln betreffen, sondern zunehmenden auch den Süden von Neukölln wie die Ortsteile Britz, Gropiusstadt und Rudow.

Um die Verdrängung der Neuköllner*innen zu verhindern ist seit Anfang 2016 der sogenannte Milieuschutz in Neukölln in Kraft. Dieser ermöglicht es dem Bezirk, in festgelegten Milieuschutzgebieten in Nord-Neukölln Mieter*innen vor umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen zu schützen. Ziel ist es, die gewachsene soziale Durchmischung der Bevölkerung zu erhalten und Luxussanierung sowie die damit einhergehende Verdrängung von ganzen Bevölkerungsschichten in die Randgebiete zu verhindern.
Wir möchten mit unseren Gästen dem Grünen-Stadtrat Jochen Biedermann, der BVV-Abgeordneten Marlis Fuhrmann (DIE LINKE) undAndrej Holm (Berater für den Senat für Stadtentwicklung) eine Bilanz zum bisher praktizierten Milieuschutz in Neukölln ziehen und diskutieren, ob der Milieuschutz ein effektives Mittel gegen die steigenden Mieten im Bezirk ist? Wo besteht womöglich Nachbesserungsbedarf oder wo sollte der Bezirk vielleicht andere Alternativen in Betracht ziehen?

Wann:   29. März ab 19 Uhr          Wo: RigoRosa, SchierkerSstr. 26 

 

Nach Umfragen Berlins beliebtester Landespolitiker ist Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa. DIE LINKE. Adlershof und die Linksjugend Treptow-Köpenick laden Sie am Dienstag, dem 10. April, um 17 Uhr in den Bürgersaal im Kulturzentrum Alte Schule zu einem Gespräch mit dem Senator über Kultur, Studierende, Adlershof und die Stadt überhaupt ein. Der Eintritt ist frei. Mehr hier. 

Wann:   10. April ab 17 Uhr      Wo: Alte Schule im Bürgersaal Adlershof, Dörpfeldstraße 54

 

Bundestag

Ohne Strategie in Afghanistan

In seiner Rede vor dem Bundestag wirft Stefan Liebich der Bundesregierung vor, auch im 17. Kriegsjahr keine Strategie für den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu haben. Brav folgt Deutschland dem strategischen Zickzackkurs der USA. Als Obama die Devise raus aus Afghanistan verkündete, zog sich die Bundeswehr verstärkt zurück, fordert Trump nun mehr Bombardements und Truppen, so stockt auch Deutschland willig auf. Mehr Militär trägt jedoch nicht zur Befriedung bei, sondern bedeutet mehr Eskalation. Mehr hier. 

 

Europaparlament

Angriff auf Afrin ist völkerrechtswidrig

Dies sagen nicht nur Politikerinnen und Politiker quer durch alle Parteien, sondern legt inzwischen auch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes (WD) des Deutschen Bundestages nahe, das eine völkerrechtliche Bewertung der türkischen Operation Olivenzweig vornahm. Die Veröffentlichung des Gutachtens (in Auftrag gegeben durch den LINKEN Alexander Neu, MdB) kommentiert Martina Michels, Mitglied in der parlamentarischen Delegation EU-Türkei. Mehr hier. 

 

 

 

Martina Michels zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU ab 2020

Im Kern geht es um die Frage: Was und wie soll die Europäische Union in Zukunft sein? Für mich ist die Solidarität in Europa der wichtigste Teil der Antwort. Solidarität übersetzt in EU-Politik bedeutet konkret auch: Keine Kürzungen bei den Strukturfonds. Keine Verwendung der Fördermittel zu Sanktionszwecken. Keine Region darf aus Förderpolitik ganz herausfallen. Das muss die rote Linie des Europaparlaments (in den MFR-Verhandlungen) sein. Mehr hier, und hier. 

 

Termine

Dienstag, 28. August 2018 LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

18.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus mehr

Sonntag, 2. September 2018 LAG Wirtschaftspolitik

Treffen

15 Uhr im Roten Laden (Weidenweg 17) mehr

Donnerstag, 20. September 2018 LAG Drogenpolitik

Treffen der LAG Drogenpolitik

19 Uhr  mehr

Dienstag, 25. September 2018 LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

18.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus mehr

Sonntag, 7. Oktober 2018 LAG Wirtschaftspolitik

Treffen

15 Uhr im Roten Laden (Weidenweg 17) mehr

Donnerstag, 18. Oktober 2018 LAG Drogenpolitik

Treffen der LAG Drogenpolitik

19 Uhr  mehr

Dienstag, 23. Oktober 2018 LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

18.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus mehr

Sonntag, 4. November 2018 LAG Wirtschaftspolitik

Treffen

15 Uhr im Roten Laden (Weidenweg 17) mehr

Donnerstag, 15. November 2018 LAG Drogenpolitik

Treffen der LAG Drogenpolitik

19 Uhr  mehr

Dienstag, 27. November 2018 LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

LAG selbstbestimmte Behindertenpolitik

18.30 Uhr im Karl-Liebknecht-Haus mehr

Sonntag, 2. Dezember 2018 LAG Wirtschaftspolitik

Treffen

15 Uhr im Roten Laden (Weidenweg 17) mehr

Donnerstag, 20. Dezember 2018 LAG Drogenpolitik

Treffen der LAG Drogenpolitik

19 Uhr  mehr

Impressum

Redaktion: Sebastian Koch (ViSdP), Diana Buhe, DIE LINKE. Berlin, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin. presse@die-linke-berlin.de

DIE LINKE. Berlin im Netz: www.die-linke-berlin.de;auf Facebook: www.facebook.com/DIELINKE.Berlin; auf Twitter: https://twitter.com/dielinkeberlin

Die Berliner Linksfraktion im Netz: www.linksfraktion-berlin.de ; auf Facebook: www.facebook.com/LinksfraktionBerlin; auf Twitter: https://twitter.com/LinksfraktionB